Kontaktadresse: info1@dkp-bonn.de
Wir treffen uns monatlich, meist Donnerstags, in Bonner Tagungsstätten.
Klar, uns geht es um die Überwindung kapitalistischer Verhältnisse, die milliardenfache soziale Not und immer wieder Krieg hervorbringen. Bei Marx, Engels, Lenin findet man hochaktuelle Hinweise zum Verständnis der kapitalistischen Globalisierung, die nichts weiter als der alte Imperialismus ist.
Abenteuerfreudig hat die supergroße Koalition aus SPD, Grünen, FDP und CDU/CSU Deutschland erstmals seit 50 Jahren wieder in einen Krieg geführt. Die Bundeswehr wird kleiner, jedoch für viele Milliarden hochgerüstet, um weitere Kriege führen zu können. Auch Frauen erhalten eine staatliche Lizenz zum Morden. Soziale Leistungen, die in harten Auseinandersetzungen durchgesetzt wurden, bleiben auf der Strecke.
Ohne Zweifel, allein im letzten
halben Jahrhundert sind die Produktivkräfte gewaltig gewachsen, sind
mit der Biotechnik und mit der Informations- und Kommunikationstechnik
völlig neue geschaffen worden. Die Konkurrenz der Kapitale, die Macht
verfügbaren Geldes hat die Menschen in den Labors vorwärts getrieben,
ihre Ideen "auf Teufel komm raus" in technische Produkte, in Waren umzusetzen.
Wir Menschen sind in die kapitalistische Produktion, in das gesamte Kapitalverhältnis
eingespannt. Wir arbeiten für andere, um Geld zu erwerben, mit dem
wir kaufen, was andere erarbeitet haben: Die Produktion ist gesellschaftlich.
Aber die kapitalistischen Verhältnisse hindern uns, diese gesellschaftliche
Produktion auch gemeinsam, bewußt und organisiert handzuhaben: mangelnde
Bildung, Arbeitslosigkeit, Armut, Hunger, Krankheiten, Kriege, Umweltzerstörung
sind die Folge auf dieser einen Erde.
Ziel der Kommunistinnen und Kommunisten ist es, diese Ursache von Ausbeutung und Entfremdung, von Krieg und Hunger, von Armut und Obdachlosigkeit, von Arbeitshetze und Arbeitslosigkeit, von Umweltzerstörung, Diskriminierung, Rassismus, Nationalismus und Unterdrückung zu beseitigen.
Das ist nicht möglich, wenn man im Rahmen der Sachzwänge des Kapitals bleibt - auch wenn es notwendig ist, gegen die Angriffe des Kapitals und für Verbesserungen im Rahmen des jetzigen Systems zu kämpfen.
Um aber dauerhaft etwas zu ändern, ist der revolutionäre Bruch mit dem Kapitalismus notwendig, die Aufhebung des Privateigentums an Produktionsmitteln, die von Ausbeutung freie gesellschaftliche Arbeit, die Vergesellschaftung der Produktionsmittel, die Produktion für die Bedürfnisse der Menschen nach gemeinschaftlich erarbeitetem Plan und die gesellschaftliche Aneignung des gesellschaftlichen Reichtums.
Die Zeit ist reif, die Verhältnisse
zu ändern: „Freie Individualität, gegründet auf die universelle
Entwicklung der Individuen und die Unterordnung ihrer gemeinschaftlichen,
gesellschaftlichen Produktivität als ihres gesellschaftlichen Vermögens"
(Marx), das gilt es zu verwirklichen.
Mit einem Wort: Sozialismus
ist notwendiger denn je.
Wir laden alle Interessierten herzlich zu unseren Mitgliederversammlungen und Veranstaltungen in Bonn ein. Dort diskutieren wir über aktuelle Ereignisse und grundsätzliche Fragen und versuchen zu Analysen aus einem marxistischen Blickwinkel zu kommen. Wir planen Aktivitäten und Aktionen und beteiligen uns an linken Bündnissen. Mehrmals im Jahr gegeben wird die roten blätter heraus, die vor allem in der Altstadt verteilt werden. Einige unserer Mitglieder sind aktiv in den Gewerkschaften, auch über diese Fragen wird auf den Mitgliederversammlungen diskutiert.