DKP
Texte zur Programmdebatte der DKP
DKP
Statut der DKP
Statut der DKP (externer Link)
Programm der DKP
Programm der DKP (Textversion) oder gesetzte Version (1,3 MB)
Wir leben in einer Zeit, in der mit der weiteren Internationalisierung ökonomischer Prozesse und der wissenschaftlich-technischen Revolution unermessliche Möglichkeiten entstehen, die Schöpferkraft der Menschen und die Produktivität ihrer Arbeit zu entfalten. Hunger und Elend könnten weltweit überwunden werden. Das Grundrecht auf existenzsichernde, menschenwürdige Arbeit könnte verwirklicht und die Arbeitszeit so reduziert werden, dass Raum für eine sinnvolle Freizeitgestaltung, für Familie, Bildung und Kultur, für Kreativität geschaffen wird. Ein würdiges Leben für alle Menschen wäre möglich. Zugleich könnte die Erde für künftige Generationen als lebensfähiges Ökosystem erhalten werden. Die wachsenden Möglichkeiten der Kommunikation öffnen neue Perspektiven für die Entwicklung der Kultur und die Emanzipation der Menschen. weiter...

Zur Entstehungsgeschichte des Parteiprogramms
 
Mannheimer Programm 1978
Das Mannheimer Programm der DKP (1978)
Erste Grundlagen 
Erste Grundlagen zur Diskussion und Erarbeitung eines Programmentwurfs
I. Die Welt am Beginn des 21. Jahrhunderts
Am Beginn des 21. Jahrhunderts hat sich die Lage in der Welt dramatisch verschärft. Die stärkste Militärmacht der Welt, die USA, und ihre in der NATO versammelten Helfer verwandeln die Erde in ein gigantisches Aufmarschgebiet. In vielen Regionen der Welt führt die Rivalität der Kapitalgruppen, aber auch ihr gemeinsames Interesse beim Kampf um Rohstoffe zu grausamen Kriegen und Bürgerkriegen. Krieg wird zur "Normalität". Zur Herrschaftsausweitung und -sicherung ist dem Kapital jedes Mittel recht. Millionen Menschen sind auf der Flucht vor Krieg und Gewalt.
Der Kampf gegen den Krieg, für Frieden wird zur größten Herausforderung um die Existenz der Menschheit zu sichern. weiter...
Erste Grundlagen
Diskussionsgrundlage für den Entwurf des Parteiprogramms (Die aktuelle Grundlage)
Präambel
Wir leben in einer Zeit, in der mit der weiteren Internationalisierung ökonomischer Prozesse und der wissenschaftlich-technischen Revolution unermessliche Möglichkeiten entstehen, um die Schöpferkraft der Menschen und die Produktivität ihrer Arbeit zu entfalten. Hunger und Elend könnten weltweit überwunden werden. Das Grundrecht auf Arbeit könnte verwirklicht und die Arbeitszeit auf ein solches Maß reduziert werden, das Raum für eine sinnvolle Freizeitgestaltung, für Familie, Bildung und Kultur, für Kreativität schafft. Ein würdiges Leben für alle Menschen wäre möglich. Zugleich könnte die Erde für künftige Generationen als lebensfähiges Ökosystem erhalten werden. Die wachsenden Möglichkeiten der Kommunikation öffnen neue Perspektiven für die Entwicklung der Weltkultur und die Emanzipation der Menschen. weiter...
Diskussionstribüne
Diskussionstribüne der UZ zum neuen Parteiprogramm (Externer Link)
Download Programmdebatte
Download von Beiträgen zum Parteiprogramm aus der UZ (zip-gepackte RTF-Datei 657 KB) oder als PDF (1,34 MB)
Rechtsentwicklung stoppen
Die Rechtsentwicklung stoppen! Widerstand gegen Kriegspolitik, Sozial- und Demokratieabbau!
Ein Aktionsprogramm der DKP
Wohin geht unser Land?
Die Deutsche Kommunistische Partei will mit diesem Aktionsprogramm ihre Überlegungen und Aktionsvorschläge für die unmittelbare Zukunft vorstellen. Es ergänzt und konkretisiert die 1993 beschlossenen "Thesen zur programmatischen Orientierung der DKP", insbesondere die dort entwickelten strategischen Gedanken.
Der 13. Parteitag der DKP beschloß:
Ausgehend vom Dokument "Die Rechtsentwicklung stoppen! Widerstand gegen Kriegspolitik, Sozial- und Demokratieabbau" sollten alle Gliederungen der DKP verbindliche Arbeitsvorhaben und Handlungsorientierungen entwickeln, die beschlossen werden und somit die Grundlage für die konkrete Tätigkeit sind. weiter...
Partei der Arbeiterklasse
Die DKP - Partei der Arbeiterklasse - Ihr politischer Platz heute
An der Schwelle zu einem neuen Jahrtausend hat sich die weltpolitische Situation wesentlich verändert. Die ökonomischen, sozialen und politischen Widersprüche im kapitalistischen System, die von den USA dominierte "neue Weltordnung", der Ausbau Europas zu einer eigenständigen imperialistischen Metropole unter deutscher Vorherrschaft, die aggressive Militärstrategie der NATO und der EU, die zunehmende Arbeitslosigkeit und weltweit wachsende Armut sind das Erscheinungsbild der allgemeinen Krise des Kapitalismus. Die Kommunisten haben dem System des Kapitalismus bedingungslos den Kampf angesagt.
Das Ziel der DKP ist der Sozialismus als erste Stufe auf dem Weg zur klassenlosen kommunistischen Gesellschaft. Sie strebt den grundlegenden Bruch mit den kapitalistischen Eigentums- und Machtverhältnissen an, orientiert auf die Arbeiterklasse als entscheidende gesellschaftsverändernde Kraft. Grundlage ihres Handelns ist die wissenschaftliche Theorie von Marx, Engels und Lenin, die sie entsprechend ihrer Möglichkeiten weiterentwickelt. weiter...
Thesen zur programmatischen Orientierung
Thesen zur programmatischen Orientierung der DKP
Die Menschheit befindet sich in der schwersten Krise ihrer Geschichte. Ihre Existenz als Ganzes ist zum ersten Mal real bedroht. Nach dem Scheitern der bisherigen sozialistischen Gesellschaften in Osteuropa und der Sowjetunion herrschen dort wieder Kapitalismus und Imperialismus.
Milliarden Menschen leben im Elend, Millionen verhungern, unter ihnen täglich Zehntausende von Kindern.
Die natürlichen Ressourcen werden ohne Rücksicht auf biologische Regenerationszyklen aufgebraucht. Damit werden Lebensbedingungen künftiger Generationen vernichtet. Wasser und Luft werden vergiftet, die klimastabilisierenden Wälder abgeholzt, Hunderttausende von Tier- und Pflanzenarten ausgerottet, die zum biologischen Gleichgewicht der Umwelt beitragen.
Selbst in den hochentwickelten Ländern, die einen großen gesellschaftlichen Reichtum produzieren, leben beträchtliche Teile der Bevölkerung unter der Armutsgrenze und sind dauernd arbeitslos. weiter...
Sozialismusvorstellungen
Sozialismusvorstellungen der DKP
Sozialismus - die historische Alternative zum Kapitalismus
Arbeits- und Diskussionsgrundlage
Die wissenschaftlich-technische Revolution hat in unserem Jahrhundert fast unermeßliche Möglichkeiten geschaffen, um menschliches Leben zu verbessern. Noch nie hatten die Menschen so viele Chancen, ihre Produktivität und Kreativität zu entfalten und zugleich physische Belastungen zu verringern. Es wäre heute möglich, Hunger und Elend weltweit zu überwinden, den Menschen ein würdiges Leben ohne Armut zu ermöglichen und gleichzeitig die Erde künftigen Generationen als lebensfähiges Ökosystem zu übergeben.
Doch die Wirklichkeit sieht anders aus. Das gewaltige Wachstum der Produktivkräfte und die Zunahme gesellschaftlichen Reichtums geschah unter der Vorherrschaft kapitalistischer Produktionsverhältnisse. Diese förderten zunächst den wissenschaftlich-technischen und – in den Industrieländern – als Folge des organisierten Kampfes der Arbeiterklasse auch den sozialen Fortschritt. Doch die Entwicklung der Produktivkräfte dient dem Kapitalismus allein als Mittel der Kapitalverwertung. So wird sie zur Gefahr für die Existenzgrundlage menschlichen Lebens überhaupt. Der Kampf der imperialistischen Zentren um die Aufteilung von Rohstoffquellen, Absatzmärkten und Einflußzonen fördert militärische Konflikte überall auf der Welt und birgt die Gefahr eines großen Krieges in sich. weiter...
Handlungsorientierung
Handlungsorientierung
Widerstand gegen Kriegspolitik, Sozial- und Demokratieabbau
Vorbemerkung
Deutschland im Jahr 2000
Die Hoffnung auf den Wechsel
Arbeit und soziale Gerechtigkeit - mit diesen Themen hatte die SPD im September 1998 die Wahlen gewonnen. Erstmals in der Geschichte der BRD war ein Regierungswechsel durch Wahlen erfolgt. Die Wähler hatten der Kohl-Regierung die Quittung für ihre neoliberale Politik, die Zerstörung des Sozialstaates, die anhaltende Massenarbeitslosigkeit und die soziale Polarisierung der Gesellschaft gegeben. Sie hatten die Zumutungen satt. 16 Jahre lang hatten sie viel gegeben - für die Versprechung, dass es besser werden würde. Aber die Realität war anders. Die Kluft zwischen oben und unten riss immer weiter auf: immer mehr Geld für wenige - und weniger Geld für immer mehr. Also mehr Millionäre - und mehr Arme.  weiter...
Handlungsorientierung 2003
Handlungsorientierung 2003 / 2004
Handlungsorientierung 2003/2004
Profil zeigen!
Die DKP im Kampf für Arbeit und Frieden, im Widerstand gegen Sozial- und Demokratieabbau
Angetrieben durch die Unternehmerverbände, wird durch die Bundesregierung ein immer weitergehenden Sozialabbau in unserem Land betrieben. Aus der Koalitionsvereinbarung von SPD und Bündnisgrünen wird deutlich, der Standort Deutschland soll für die Auseinandersetzung auf dem Weltmarkt fit gemacht werden, Sozial- und Demokratieabbau und Rechtsentwicklung finden - scheinbar alternativlos - ihre Fortsetzung. Mit dem Ausscheiden der PDS-Fraktion aus dem Bundestag fehlt zudem die einzige Stimme gegen den Krieg im deutschen Parlament. Stärker noch als in den vergangenen Jahren wird es auf die außerparlamentarischen Bewegungen ankommen, auf die Formierung des Widerstands auf der Straße und in den Betrieben, auf die Bündelung der unterschiedlichen Kräfte im Kampf gegen Kriegseinsätze, gegen Sozial- und Demokratieabbau. weiter...
Politische Erklärung
Politische Erklärung der DKP
Politische Erklärung der DKP
Den Widerstand gegen Kriegspolitik, Sozialkahlschlag und Demokratieabbau verstärken! - Das Kräfteverhältnis verändern!
Gegen den Krieg der USA gegen Irak im Jahr 2003 protestierten allein in der BRD Hunderttausende. Ebenso entwickeln sich heftige Kritik und Widerstand gegen die Agenda 2010 und Hartz IV.
Noch sind die Kräfte zu zersplittert, um auf breiter Front erfolgreich Widerstand leisten zu können. Aber mit jedem Beispiel kämpferischer betrieblicher Auseinandersetzungen und sozialer Protestaktionen wächst die Möglichkeit, diese Kämpfe zu vernetzen und eine breite Bewegung gegen die Politik und die Kräfte der "Konter-Reform" zu schaffen. Ohne eine mobilisierungsfähige außerparlamentarische Oppositi-on, deren Kern eine aktive Arbeiter- und Gewerkschaftsbewegung ist, die sich auf die Belegschaften der Konzernbetriebe stützen kann, ist es nicht möglich, aus der Defensive zu kommen. weiter...

Ende